Nordkap und Senja

In Finnland angekommen, ging es weiter durch die weiten Wälder und Sümpfe Richtung Norden. Mit der Zeit kam immer mehr Schnee dazu, und irgendwann waren dann auch noch die Seen gefroren.
Übernachtet haben wir neben Campings auch auf Rastplätzen, was man hier im Norden ja offiziell darf. Am Abend ist man ganz alleine auf dem Rastplatz, und am Morgen wacht man auf, eingekeilt zwischen Lastwagen welche jedoch schon früh weiterziehen.

Schon weit im Norden kamen wir dann nach Norwegen, und auf mir von meiner Velotour bekannten Strassen gings dann von Alta aus noch ans Nordkap. Dieses Mal zeigte sich das Wetter von seiter besten Seite, fast kein Wind und sehr wenig Wolken. So konnten wir am Nordkap dann auch die Mitternachtssonne bestaunen.
Da zumindest hier im Norden noch keine Touristen erwartet werden, war auch das Nordkapzentrum nie richtig geöffnet und dann auch sehr früh schon zu, so dass wir weder warme Waffeln noch ein WC hatten :-/
Es hatten sich verschiedenste Leute auf dem Parkplatz versammelt: In der einen Ecke stieg eine Party der Slowenen, welche schätzungsweise in einer zehn-Wohnmobile-Karawane angereist sind, auf der anderen Seite stellte ein Italiener verschiedenstes Equipment auf, um die Mitternachtsonne perfekt festzuhalten, und in der Mitte assen zwei Schweizer ein Fondue 😉

Warten in der Kälte bis die Sonne offiziell zur Mitternachtssonne wird

Am Morgen nach der Mitternachtssonne kam dann schon bald der Wetterumschwung: Es regnete immer wieder in Strömen, und wir hatten Glück dass es bei Regen blieb und nicht schneite.
Wir fuhren dann auf die Insel Senja, wo es ein paar Surfspots gibt. Das Wetter blieb aber länger regnerisch und kalt, so dass wir das erste Mal richtig froh waren, die Standheizung zu haben. Das Meer war leider zu glatt, so dass das Surfbrett vorerst verstaut bleiben musste.
Auf unserem Übernachtungs-Rastplatz stiessen wir auf zwei Schweden, welche ebenfalls das Surfbrett dabei hatten. Obwohl einer der Schweden mit Velo ausgerüstet war und zu den Surfspots fahren konnte, wo man mit dem Auto nicht hin darf, musste der Wetsuit wegen ungünstigen Bedingungen in den Velotaschen bleiben…

2 Gedanken zu „Nordkap und Senja

  1. Wunderschöne Aufnahmen einer eindrücklichen Natur und deren Bewohner/Besucher.
    Und dann noch ein Fondue am Nordkap bei schönem Wetter – das muss erst mal gelingen.
    Liebe Grüsse vom warmen Ofenbänkli 😉

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