Von Dänemark nach England

In Dänemark war unser erster Halt in Løkken, einem Badeort an der Westküste. Falls Wind und Wellen stimmen, kann man dort auch surfen und mit dem Gleitschirm der Steilküste entlangsoaren. Für die nächsten paar Tage sah die Prognose für beides nicht gut aus, und wir entschlossen uns, uns mit einigen Zwischenstopps Richtung England aufzumachen.

Erster Zwischenstopp war in Hvide Sande, wo wir uns auf einem Feriencamping zwischen vielen Luxuswohnmobilien wiederfanden. Am endlosen Sandstrand legten wir einen Strandtag ein, der jedoch nicht wie vorgestellt mit Buch lesen in der Sonne, sondern mit Aufschütten eines Walls gegen den Wind endete. Aber auch so genossen wir das schöne Wetter und die Ferienstimmung.

Weiter gings dann nach Rømø, der südlichsten dänischen Wattenmeerinsel. Der zum Teil kilometerbreite Strand dort ist eine offizielle Strasse, sodass man mit dem Auto bis direkt ans Wasser fahren kann. Dementsprechend sieht der Strand tagsüber wie ein überdimensionierter Parkplatz aus.

In Deutschland machten wir am Nord-Ostsee-Kanal halt, und schauten uns Lübeck an. Wir hatten riesiges Glück mit dem Wetter: Im Radio gabs Gewitter- und Überschwemmungswarnungen, und auf dem Weg nach Lübeck prasselte der Regen in Strömen nieder; als wir aber dort ankamen war das Gewitter weitergezogen und die Sonne kam zum Vorschein.

In Lübeck machten wir einen Stadtbummel, probierten das Marzipan und eine köstliche Pizza aus einer hipster Garagen-Pizzeria. An den Touristen-Hotspots war sehr viel los, etwas abseits konnte man fast alleine durch die idylischen Gässschen schlendern.

In Hamburg legten wir einen zweitägigen Stopp ein. Wir schauten uns die bekannten Orte wie Speicherstadt, Elbphilharmonie, den alten Elbtunnel und die Innenstadt an. Unser Besuch bei Ninas Kollegin Laura fiel leider ein wenig kurz aus, da sie die Grippe hatte.

Nach Hamburg gings schon nach Holland. Nach Norwegen, wo wir tagelang mit dem Auto nach Süden fuhren, kommt einem hier alles sehr kleinräumig vor und dank den Autobahnen kommt man noch viel schneller vorwärts.

In Holland haben wir uns Amsterdam und die Windmühlen bei Kinderdijk angeschaut.

Bei Groot-Valenisse haben wir an einer der höchsten Dünen Hollands einen Miniwing fliegen sehen. Für meinen grösseren Gleitschirm war der Wind aber zu stark. Bis am Abend der Wind etwas abgab, hatte die Windrichtung aber auf parallel zum Strand gedreht. Wir verbesserten dafür unsere Skateboard-Fähigkeiten auf dem schön grossen Parkplatz 🙂

Am Abend vor unserer Überfahrt nach England haben wir noch einen Stopp in Bruges eingelegt. Die Sommersonnenwende wird in Bruges scheinbar mit Parties und (Gugge-) Musik auf den Strassen, in den Cafés und Läden gefeiert.

Nach Bruges legten wir auf einer Autobahnraststätte eine kurze Nachtruhe ein, und nahmen am nächsten Morgen die frühe Fähre über den Ärmelkanal.

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